Relegations-Halbfinale TV Spöck – VfB Knielingen 7:8 n.E. (0:0, 2:2, 2:2)


Trotz großem Kampf am Ende der unglückliche Verlierer!

Bereits das zweite Jahr in Folge musste der TV als Vizemeister der Kreisliga in die Relegationsrunde um den Aufstieg in die Landesliga. Nach der Niederlage im Halbfinale des Vorjahres gegen den 1. FC Birkenfeld wartete in diesem Jahr der Viertletzte der Landesliga, der VfB Knielingen, auf die Blau-Gelben.

Vor toller Kulisse mit über 1.000 Zuschauern bei bestem Fußballwetter auf dem Sportgelände des FV Leopoldshafen startete der TV auch recht schwungvoll in die Partie und hatte in der ersten Viertelstunde auch leichte Feldvorteile, ohne diese jedoch in klare Gelegenheiten umzumünzen. Die beste Chance hatte in dieser Phase D. Möser, der mit einem Flachschuss knapp scheiterte. Doch danach kam der Landesligist immer besser ins Spiel und erarbeitete sich die ersten guten Gelegenheiten. In dieser Phase hatte es der TV seinem Schlussmann J. Birkner zu verdanken, dass man nicht in Rückstand geriet, denn neben drei glänzenden Rettungsaktionen in letzter Sekunde entschärfte er unter anderem noch einen berechtigten Foulelfmeter und hielt somit seine Farben weiter im Spiel. Vor der Pause hatte der TV mit Ausnahme von wenigen gefährlichen Standardsituationen kaum nennenswerte Gelegenheiten aus dem Spiel heraus, so dass mit einem 0:0 die Seiten gewechselt wurden.

Nach Wiederanpfiff fand zunächst wiederum der TV besser ins Spiel und kam durch einen Freilauf von M. Siefert in der 57. Minute auch zum 1:0 Führungstreffer. Doch die Freude sollte nicht allzu lange anhalten, denn bereits 5 Minuten später erzielte der Knielinger Altintop mit einer sehenswerten Einzelaktion den 1:1 Ausgleich. Der Gast nutzte in den Folgeminuten den Schock des frühen Rückschlages auf Spöcker Seite und kam nur zwei Minuten später, erneut durch einen sehenswerten Treffer von Altintop, zum 1:2. Als der TV wiederum nur wenige Minuten später dann auch noch einen Platzverweis hinnehmen musste, dachte niemand daran, dass die Blau-Gelben noch einmal zurück ins Spiel kommen sollten. Doch die Moral und der kämpferische Einsatz der ganzen Truppe, gepaart mit der grandiosen Unterstützung der zahlreich mitgereisten Fans, ließen die Partie bis in die Schlussphase hinein offen und fünf Minuten vor dem Ende gelang L. Zerweckh im Anschluss an einen Freistoß per Kopf tatsächlich noch der kaum geglaubte 2:2 Ausgleich.

Somit ging die Partie in die Verlängerung, in der der VfB aufgrund der Überzahl natürlich deutliche Feldvorteile hatte, mit Ausnahme einer hochkarätigen Kopfballchance jedoch nur wenige wirklich gefährliche Angriffsaktionen vorzuweisen hatte. Der TV stemmte sich bis zur letzten Sekunde mit allem, was die Körper hergaben, gegen die drohende Niederlage und hatte seinerseits in den Schlussminuten noch zwei große Möglichkeiten durch T. Sickinger bzw. einen Freistoß von N. di Benedetto zum Siegtreffer. Am Ende sollte es jedoch beim 2:2 bleiben, so dass ein Elfmeterschießen zum Einzug ins Finale entscheiden musste.

Beide Mannschaften verwandelten dabei ihre ersten 5 Elfmeter, wenngleich TV Schlussmann Birkner gleich zweimal die Finger am Ball hatte, so dass auch hier die Entscheidung erst in der Verlängerung fallen musste. Das nötige Quäntchen Glück sollte an diesem Tage dann der VfB Knielingen auf seiner Seite haben, denn nach einem Fehlschuss des TV entschied der sechste Elfmeter des VfB die Partie zugunsten der Knielinger.

Trotz dieser unglücklichen Niederlage enttäuschten der TV zu keiner Phase, hielt die Begegnung auch in Unterzahl offen, erzielte dabei sogar noch den Ausgleich und überzeugte mit einer großen kämpferischen Darbietung. Am Ende geht der Sieg des VfB Knielingen aufgrund der Mehrzahl an klaren Torchancen auch in Ordnung und der TV Spöck wünscht seinem Gegner für das Endspiel am kommenden Sonntag gegen den 1. FC Birkenfeld viel Erfolg.

Der TV bedankt sich recht herzlich beim austragenden FV Leopoldshafen für die gute Organisation und den reibungslosen Ablauf sowie bei all seinen Anhängern, die so zahlreich den Weg nach Leopoldshafen gefunden haben und die Mannschaft lautstark unterstützte.

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